Süd-China

empfohlene Reiseführer:

   

Die Reise führte durch die Provinzen Guandong, Guanxi und Yunnan.

Die Volksrepublik China, meist als China abgekürzt, ist mit rund 1,37 Milliarden Einwohnern der bevölkerungsreichste Staat der Erde. Das Staatsgebiet gliedert sich in 22 Provinzen (ohne Taiwan), fünf autonome Gebiete, vier regierungsunmittelbare Städte und zwei Sonderverwaltungszonen.

China gilt auf dem Weg zum Industriestaat immer weniger als Schwellenland und hat sich seit ihrer wirtschaftlichen Öffnung nach dem Ende der „Kulturrevolution“ zunehmend zu einer wirtschaftlichen Großmacht verändert.

Die Reiseroute:

 

Von Berlin aus ging es mit dem Flugzeug (China Southern) über Amsterdam nach Guangzhou. Von dort aus ging es mit dem Anschlussflug direkt weiter nach Guilin, dem eigentlichen Startpunkt unserer Reise. Die Reise führte durch die Provinzen Guandong, Guanxi und Yunnan.

Von Guilin aus haben wir einen Tagesausflug mit einem gemieteten Auto inklusive Fahrer zu den Minoritäten (u.a. die "Long-Hair" Minoritäten - eine Minorität, bei welchen die Frauen bis zu 1,70m langen Haaren tragen) und den Reis-Terrassen Longji Titian nahe Longsheng gemacht. Anschließend ging es mit dem Boot auf dem Li-Fluss nach Yangshuo. Auf den Spuren des ursprünglichen China's führte uns der Weg nach Xingping, mit dem Bus ein Tagesausflug von Yangshuo aus. Mit dem Bus ging es dann auch weiter in das gut 430km entfernte Nanning. Hier ist vor allem der Nachtmarkt mit seinen kulinarischen Genüssen sehr zu empfehlen. Von Nanning aus ging es mit dem Nachtzug nach Kunming, einer Stadt, die wir noch öfter kreuzten. Von Kunming aus haben wir einen Abstecher zum Steinwald von Shilin gemacht. Zurück über Kunming ging es dann nach Jianshui und weiter zu den Reis-Terrassen nach Xinjie. Von Xinjie ging es dann nach einer Übernachtung in Kunming mit einer 7,5 stündigen Busfahrt weiter nach Dali. Auf den Spuren des alten China's führte uns von dort aus der Weg nach Shaxi. Und wieder ginge es zurück nach Kunming, um von dort aus mit dem Flugzeug nach Hongkong und Macau zu fliegen. Von Macau aus ging es mit dem Zug nach Guangzhou, wo unsere China-Reise dann endete.

Fortbewegung im Land

 

Hauptverkehrsmittel sind Bahn, Bus, Taxi und Motorradrikscha.

Das chinesische Eisenbahnnetz ist sehr gut ausgebaut und wird ständig erweitert. Vor allem zwischen den Großstädten werden zunehmend Hochgeschwindigkeitszüge in Betrieb genommen.

Das innenchinesische Busnetz ist sehr gut ausgebaut, und fast jeder Ort ist mit Buslinien zu erreichen. Das Fahrziel ist auf chinesisch angeschrieben, was teilweise problematisch ist (es sei denn, man kann chinesisch). Aber die Chinesen sind sehr hilfsbereit und so wird man auch schon mal zu dem entsprechenden Bus "geschoben" und dem Fahrer dann auch gleich gesagt, wo man aussteigen möchte.

In den Städten sind Taxis preiswert und überall verfügbar. Die Fahrer sind zumindest in dem Großstädten verpflichtet, den Taxameter einzuschalten. Erfolgt das nicht, Taxi wechseln! Anders bei den Motorradrikschas, hier muss man den Preis aushandeln. Oft wird nach zähem Handeln entweder der Preis akzeptiert oder dann doch der Taxameter eingeschaltet.

Selber Autofahren ist in China nicht erlaubt, aber man kann sich ein Auto mit Fahrer für einen ganzen Tag mieten, was wir z.B. bei den Reisterrassen Tongji-Titian getan haben.