Süd-Indien

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Kulturschock Indien?

Indien ist bunt, märchenhaft, geheimnisvoll, aber auch ein moderner, aufstrebender Staat. Unvorstellbares Elend und Armut sind in Indien genauso allgegenwärtig wie Fortschritt, Kultur, Tempelfeste und Lebensfreude. Mit mehr als 1,2 Milliarden Menschen gilt Indien als zweitbevölkerungsreichster Staat der Welt.

 

Zu Südindien zählen in erster Linie die Bundesstaaten, die von der jahrtausende alten drawidischen Kultur geprägt sind: Tamil Nadu, Karnataka, Kerala sowie Andhra Pradesh. Schon vor vielen hundert Jahren haben Reisende wie Marco Polo und Ibn Batuta den Weg nach Südindien gefunden und begeistert die Wunder der Gegend beschrieben.

Beeindruckend sind die sagenhaften Tempelstädte wie Madurai, Thiruchirappalli (Trichy), Thanjavur (Thanjore) und archäologische Fundgruben wie Mahabalipuram (Mamallapuram).

Die Reiseroute:

 

Von Chennai (Madras) ging es mit dem Bus nach Mamallapuram. Der Tempelbezirk von Mamallapuram gehört übrigens zum UNESCO-Weltkulturerbe. Von dort aus ging es mit dem Taxi (nach dem der 3. überfüllte Bus ohne anzuhalten vorbei fuhr und selbst die Inder fluchten) nach Puducherry. Die französische Kolonialzeit hat bis heute in der Stadt ihre Spuren hinterlassen. Mit der Bahn ging es von Puducherry weiter nach Thanjavur. Die weitere Reiseroute wurde wieder mit Bussen bewältigt: von Thanjavur über Trichy, Madurai, Kumily, Alleppey bis Kochi. 

 

Fortbewegung im Land

 

Indien besitzt eines der größten Eisenbahnnetze der Welt. Vor allem zwischen den größeren Städten gibt es sehr gute und schnelle Verbindungen. Dorthin, wo kein Zug mehr fährt, gelangt man meist immer noch mit dem Bus. Auf dem Land sind Busse unabdingbar. Es gibt verschiedene Bustypen: einfache und sogenannte Express- oder Deluxe-Busse, die schneller und bequemer sind. Neben den staatlichen Gesellschaften findet man auch private Anbieter, die oft teurer aber komfortabler sind.

In den Städten stehen Taxis und (Auto-)Rikschas zu Beförderung bereit. Alle besitzen zwar einen Taxameter, der manchmal nur auf Drängen, mitunter aber auch gar nicht eingeschaltet wird (man sollte dann immer vor der Abfahrt einen Fixpreis aushandeln und wenn einem der Preis nicht passt zum nächsten gehen). Die Rikschas sind ein billiges und effizientes Transportmittel und so existiert in den meisten Orten ein reger Rikscha-Service. Sie werden oft für kurze Strecken genutzt, da sie relativ langsam sind. Zudem sind die Fahrgäste durch die offene Bauweise dem Lärm und der Luftverschmutzung ausgesetzt.