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Das war mit Interrail nach und durch Italien

Bahnhof Basel (SBB)
Bahnhof Basel (SBB)

Eigentlich wollte ich während der Bahnfahrt meinen letzten Blogeintrag zu Interrail2025 schreiben. Dummer Weise habe ich mein Logo zerschossen, so dass ich jetzt erstmal ein neues Logo entwerfen musste. Ich denke das passt jetzt ganz gut zu meiner Webseite.

 

Das war nun also unsere Interrail-Reise nach und durch Italien. Wir sitzen im Zug von Basel nach Berlin und lassen die Reise Revue passieren. Wir haben recht gute Erfahrungen mit dem Interrailpass gemacht. Nicht jede Zugverbindung ist mit dem Pass abgedeckt, d.h. wenn man den Pass benutzt, muss man ggf. öfter umsteigen oder etwas längere Zugfahrten in Kauf nehmen. Alles machbar und der Routenplaner auf eurail.com bzw. der App funktioniert recht gut. Natürlich gibt es Verbesserungspotential, aber im Großen und Ganzen kann man damit arbeiten. Stressig wird es, wenn man aufgrund von Verspätungen seinen Anschlusszug verpasst. Wir hatten es einmal, dass wir uns selber durch die Bahnsteigdurchsagen verwirrt und den Anschlusszug verpasst hatten. Auch das war problemlos, wir mussten nur die Sitzplätze neu reservieren. Die Kosten für Sitzplatzreservierungen sind sehr unterschiedlich und liegen so zwischen 5 und 20 Euro - also überschaubar. Schade, dass es am Anfang mit dem Nachtzug nicht geklappt hat. Wir wären gerne mal im Schlafwagen gefahren.

Italien war natürlich traumhaft, zumal wir wirklich Glück mit dem Wetter hatten. Kaum hat man die Schweizer Grenze nach Deutschland überquert, ist das Wetter trübe und grau und man möchte am liebsten wieder umkehren.

Wie hatten unsere Reise so geplant, dass wir meistens 2 bis 3 Tage an einem Ort geblieben sind. Das ist nicht wirklich viel Zeit, um sich eine Stadt anzusehen, aber man erhält einen kleinen Einblick. Und genau das war unser Ziel; die Orte, die uns gefallen haben, wollen wir und irgendwann noch mal genauer ansehen.

Ein Nachteil ist, dass man natürlich ständig auf Achse ist und man seine Ruhepunkte finden muss - das gilt vor allem, wenn man nebenbei noch einen tagebuchähnlichen Blog schreibt. Ich hatte da zum Glück meinen eigenen Rhythmus: Morgens die Blog vom Vortag beendet und abends mit dem Blog vom Tag begonnen; Fotobearbeitung auch nur wen unbedingt notwendig (z.B. zum Schluss im Basler Münster musste ich einige Fotos bearbeiten, da es zum Fotografieren eigentlich viel zu dunkel war). Ein weiterer Nachteil ist, dass man mit so vielem Neuen konfrontiert wird, so dass man überlegen muss, was man am Anfang der Reise alles gesehen hat. Der Blog und die Fotos helfen einem natürlich dabei. Und wenn ich dann zuhause die ganzen Fotos sichte, sind auch die Erinnerungen schnell wieder präsent.

In Summe war es eine tolle Reise. Hat Spaß gemacht. Ob wir noch einmal eine Interrail-Reise machen werden? Ich weiß es nicht. Ausschließen möchte ich es nicht, denn vor allem wenn ich an Osteuropa denke, könnt ich es mir vorstellen. Das Reisen mit der Bahn ist angenehm und man bekommt einen schönen, wenn auch meistens nur recht kurzen Einblick - aber letzteres liegt vor allem an der eigenen Planung.

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