Oroshaza

Orosháza liegt in der Großen Ungarischen Tiefebene, im Südosten Ungarns, ca 200 km von Budapest entfernt. Eine Dienstreise hatte mich in den Ort verschlagen. Der Ort liegt gefühlt irgendwo im Nirgendwo von Ungarn.  

Da ich diesmal keine Kamera dabei hatte, sind die Fotos mit dem iPhone gemacht. Ich bitte daher zu entschuldigen, dass die Fotos nicht die übliche Qualität haben.

 

Dienstreisen haben immer den Nachteil, dass man nicht viel von Land und Leuten sieht. So hatte ich in dem Fall auch nur ein paar Stunden Zeit um einen kurzen Einblick in die Stadt zu erhalten. Es gibt sicherlich viel mehr zu entdecken.

 

Orosháza wurde zwar schon 1466 erstmals urkundlich erwähnt, war aber nach der Eroberung durch die Osmanen eine Wüstung. Erst 1744 wurde der Ort in der Puszta durch vertriebene Protestanten neu besiedelt.

 

Die Bevölkerungszahl ist derzeit abnehmend, was man auf den Fotos auch deutlich sieht – teilweise menschenleere Straßen ... die Stadt soll dennoch 30.000 Einwohner haben. Orosháza ist in der Region angeblich ein bedeutendes Zentrum für Wirtschaft, Bildung und Kultur. Die größten Betriebe sind im Bereich der Geflügelverarbeitung (Orosházer Gänseleber) sowie der Erzeugung von Glas tätig.