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Catania - Apartment direkt an der Bahn

Die Nacht war ruhig. Die Fenster sind gut isoliert und so haben wir kaum etwas von den vorbeifahrenden Zügen gehört. Natürlich kann man nicht bei geöffneten Fenster schlafen.

Das Markttreiben beginnt gegen 4:30 Uhr. Das Scheppern vom Verschieben der Marktstände war deutlicher zu vernehmen als die Züge, aber wer einen nicht zu leichten Schlaf hat, wird davon wenig mitbekommen. Uns war das ganz recht, denn wir wollten ja vom Balkon aus das rege Markttreiben beobachten.

Bis in die frühen Morgenstunden hinein hat es geregnet und die Feuchte zog bis in die Knochen, aber für ein paar Fotos ließ es sich auf dem Balkon aushalten.

Das eigentliche Markttreiben beginnt dann so gegen 8:00 Uhr.


Als ich jetzt die Fotos vom Markt hochgeladen habe, fiel mir auf, dass der Blog vom letzten Tag in Palermo (19.11.2025) noch nicht vollständig war. Das musste ich jetzt natürlich erstmal nachholen, bevor ich hier am Blog weiter schreibe. Oft fange ich mittags mit dem Schreiben an und versuche dann am späten Abend noch zu schreiben. Manchmal schaffe ich das nicht und dann versuche ich das am Morgen nachzuholen. Diesmal kamen das Packen und der gemütliche Kaffee auf dem Balkon dazwischen ... Sorry, dafür! Ich versuche den Blog so aktuell wie möglich zu halten, was nicht immer ganz so einfach ist.


Nach dem wir den Fischmarkt ausgiebig fotografiert haben (Fotografieren ist hier nicht so gerne gesehen), haben wir uns die Kathedrale di Sant Agata angesehen. Die Basilika ist quasi direkt um die Ecke.

Der Überlieferung nach wurde Agatha auf Sizilien als Tochter wohlhabender Eltern geboren. Als gottgeweihte Jungfrau lehnte sie den Heiratsantrag des heidnischen Statthalters der Sicilia, Quintinian, ab, da sie die Jungfräulichkeit um des Himmelreiches willen gelobt hatte. Weil Agatha ihn zurückgewiesen hatte, ließ sie der Statthalter für einen Monat in ein Bordell verschleppen. Da sie ihn nach dieser Zeit immer noch ablehnte, bewirkte Quintinianus ihre Verurteilung und ließ ihr die Brüste abschneiden.

Da wir direkt am Fischmarkt wohnen, müssen wir natürlich auch Fisch selber kochen. Am Nachmittag musste ich noch mal los und einkaufen gehen. Wir hatten vergessen noch Wasser und Kaffee zu kaufen und außerdem fehlten noch ein paar Zutaten. Supermärkte wie Lidl und Co sind zwar auch hier zu finden, aber in einer Entfernung von ca. 15 Minuten Fußweg. In den Straßen gibt es aber auch Minimärkte, die das Nötigste zu Leben haben. Natürlich nehme ich die Kamera auch zum Einkaufen mit - auf dem Weg gibt es immer etwas zu entdecken, wie eine Glasfassade vor einem alten Palazzo, oder den netten Park Giardino Bellini.

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