Pompeji, das beim Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 n. Chr. verschüttet wurde, blieb unter der Vulkanasche weitgehend konserviert. In seiner etwa siebenhundertjährigen Geschichte wurde Pompeji von Oskern, Samniten, Griechen, Etruskern und Römern bewohnt und geprägt, nach der Verschüttung im Laufe der Zeit aber vergessen. Mit der Wiederentdeckung im 18. Jahrhundert begann die zweite Geschichte der Stadt, in deren Verlauf Pompeji zu einem zentralen Objekt der Archäologie und der Erforschung der antiken Welt wurde. Pompeji ist eine der am besten erhaltenen Ruinenstädte der Antike.
Von Salerno aus ist man mit dem Zug in einer Stunde in Pompeji. Die Züge fahren im Stundentakt. Wir wollten natürlich früh dort sein und so gab es heute einen schnellen Kaffee mit an der Bar. Von der Station Pompeji aus muss man ca. 15 Minuten bis zum östlichen Eingang laufen. Man kann in Pompeji auch in einen Bus steigen und bis Pompeji Scavi fahren, dann ist der Fußweg etwas kürzer und man landet am westlichen Eingang. Wir hatten uns für den längeren Fußweg entschieden, weil es etwas schneller ging, obwohl uns bewußt war, dass wir heute noch sehr, sehr viel laufen werden. Die Ausgrabungsstätte ist riesig.
Es ist schwer, aus den hunderten von Fotos eine Hand voll auszuwählen. Hier jetzt ein kleiner Eindruck von Pompeji.
Die alten Römer waren übrigens auch die Erfinder des Zebrastreifen (Fußgängerüberwege):
Die alten Bäder und auch ein altes Bordell waren sehr interessant ...
... aber am meisten haben uns die Wandmalereien fasziniert ...
... ganz besonders die in den Räumen der Villa dei Misteri. Die Wandmalereien in der Villa sind überwältigend.





























































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